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Sie haben schon wieder Geld aufs Konto bekommen und dabei ist der Gehalt vom
Vormonat noch nicht einmal verbraucht? Münchhausen.at, das Magazin für
aktive Lebenshilfe, kann auch diesen Leidensdruck lindern.

Ist ja auch gar nicht so einfach für uns DINKs (Double Income, No Kids), die
Knete so unters Volk zu bringen, dass man selbst auch was davon hat. Die
Haushaltstechnik ist so aufgerüstet, dass sich die Fertigungsstrasse von
Intel dagegen wie ein sympathischer Garagen-Startup ausnimmt, die Putze
kostet einen Bettel, das Auto ist neu, der Tauchurlaub auf Nassau gebucht
und bezahlt, spenden ist zu wenig Lustbetont und Geld verbrennen macht auch
nur kurz spaß, ist außerdem verboten.

Somit wieder einmal ein Zahltag, der dunkle Wolken über dem Gemütshimmel
aufziehen lässt, weil die Frage "Wohin mit dem ganzen Gerstl?" unbeantwortet
bleibt. Münchhausen.at hat für seine depressiven Leser recherchiert und ist
auf das Restaurant Shambala gestoßen, das sich in den Räumlichkeiten des
Hotels "Le Meridien" auf der Wiener Ringstrasse befindet. Obwohl das "Le
Meridien" bei den günstigen Zimmerpreisen (zwischen 195,- und 855,- pro
Übernachtung und Nase) natürlich nur den Komfort einer besseren
Jugendherberge bieten kann, soll man daraus nicht Rückschlüsse auf die
Qualität des Shambala ziehen. Auch von Hummerschwänzen übersättigte, die
eine neue Herausforderung in Haifischrosettenmousse und
Gorillahodenvariation auf Wasserbüffelpansen suchen, wird die exquisite
Speisekarte befriedigen.

Aber die zu erwartenden lukullischen Genüsse sind nicht der einzige Grund,
dieses Restaurant zu empfehlen. Wer nach einem üppigen Mahl seinen Gaumen
für den Nachtisch frei machen will, muss nicht mehr so tun, als ob er
Önologie als Wahlfach belegt hätte, obwohl er den Unterschied zwischen
Hofer-Doppelliter und gekelterter Südhangrebe eines Nobelchateaus nur Anhand
des Preises ausmachen kann.

Das Shambala bietet als einziges Restaurant Österreichs eine gut sortierte
Wasserkarte! Jawohl, sie haben richtig gelesen, Wasser! Vorbei sind die
Zeiten, wo sich der hedonistische Aquatiker auf die Frage "still oder
prickelnd?" reduzieren lassen musste und als dritte Wahlmöglichkeit nur der
entwürdigende Gang mit dem Glas aufs WC blieb. 25 Sorten aus aller Welt
stehen zur Auswahl und obwohl der Wirtschaftsdirektor des "Le Meridien",
Markus Knoll, das überragende Angebot eher als Zugeständnis an den Trend zum
Zweitgetränk sieht, können die Wässer durchaus auch solo genossen werden.
Was heißt können? Sie sollen sogar!

Ein schottisches Hochlandwasser zu einem Whiskey genossen, hieße, die
einzigartigen Aromen aus beiden Flüssigkeitswelten zu verfälschen. Noch
dazu, wo gerade das schottische Hochlandwasser "besonders mild und
Geschmacksneutral" (Knoll) sein soll, sich somit vom Wiener Leitungswasser,
das doch einen etwas kalkigen Abgang hat, wohltuend unterscheidet.

Auch preislich muss sich der zahlungswillige Gast nicht mehr hinter den
Weinbeißern verstecken. Bis zu 14 Euro sind für ein Fläschchen walisischer
oder norwegischer Geschmacksneutralität zu entrichten. Wie es zu diesem doch
üppigen Preis kommt, konnte auch Münchhausen.at nicht eruieren. Jedenfalls
dürften der Produktionskette "Flasche auf - Wasser rein - Flasche zu" noch
einige Glieder hinzugefügt worden sein.

Möglicherweise wird das Wasser aus dem Schweiß norwegischer Schlittenhunde
destilliert. Da Hunde nur auf der Zunge schwitzen können, scheint bei dem
Mehraufwand der Preis durchaus gerechtfertigt.

Entnommen: http://www.muenchhausen.at

Sponsored by: Armin Walter
Datum: 04.07.2005

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