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Es war einmal an einem schönen September Wochenende, da wurde
beschlossen, dass der Thomas, das nächste mal, wenn er in die Schweiz
kommt, auch noch eine spezielle Erfahrung erleben möchte. So geschah es
denn auch:

Am Freitag kamen er uns Yvi ziemlich kapput hier an, so dass wir nur
noch schnell was Essen gingen und dann in die Heia hüpften! Zugegeben,
vorher schauten wir noch das Video an, dass er beim letzten Aufenthalt
aufgenommen hatte, wo ganz viele Berge drauf zu sehen waren!

Samstag Morgen, für gewisse Leute viel zu früh, starteten wir dann gegen
die Zentralschweiz. Einen kurzen Aufenthalt auf der "Queen of the
mountains"  mit
gewissen "Problemen" mit den Fahrkartenpreisen. Aber ich musste
feststellen, dass auch in der Schweiz manchmal durchaus freundliche und
zuvorkommende Leute arbeiten ....

Schliesslich endete unsere Rundreise dann in Zürich, wo Yvi noch
"bummeln" wollte. Seit gestern weiss auch ich nun, dass bummeln *immer*
einen Einkaufsbummel bedeutet bei den Frauen! *g* Aber zum Glück (für
mich) war wohl das Angebot nicht das, was eine Frau sich so wünscht!

Auf alle Fälle fanden wir zum Schluss und vor allem zur richtigen Zeit
dann doch noch unser Plätzchen, wo wir Nachtessen wollten. [1] Besonders
die "faq" [2] gab uns dann schon etwas zu denken. Wir hatten ja alle
soooooo Angst! (Auch wenn es gewisse Leute nicht zugeben wollten).
Nachdem wir unsere alle Utensilien, die stören konnten, abgegeben
hatten, machten wir uns auf die Wahl unseres Nachtessens und der
Getränke. Die waren auf einer Tafel an der Wand angeschrieben, damit sie
auch jeder gut lesen konnte. Dann erwartete unsere "Betreuerin" Janka
uns am Eingang.

Nach einer kurzen Begrüssung führte sie uns in den schon ziemlich
dunklen Vorraum, wo sich unser Gleichgewichssinn von Augen auf Ohren
umstellen sollte! Schliesslich führte sie uns in den ganz dunklen Raum.
In einer Polonaise Formation versuchten wir, die Einen etwas einfacher,
die Anderen bereits mit den ersten Schwierigkeiten, ihr zu unserem Tisch
zu folgen! Das ertse Erfolgserlebnis stellte sich bereits ein, als
man(n/o) den richtigen Stuhl zum Sitzen gefunden hat! Janka fragte dann
nach unserer Bestellung und meinte noch, wenn wir was brauchten, sollen
wir doch einfach ihren Namen in die Welt hinaus rufen.

Kurze Zeit später brachte sie die Getränke. Sie schenkte ein und stellte
sie dem entsprechenden Gast auf den Tisch. Dann begann die Sucherei. Wo
ist mein Glas? Wo ist meine Flasche? Hab ich bereits was verschüttet?
Die "ganz cleveren" unter uns bestellten sich sogar ein Glas Wein *und*
Mineralwasser, so dass sie drei Gefässe hatte, die sie umstossen
könnten!

Bei den Diskussionen viel auf, dass man versuchte, ganz normal sein
Gegenüber anzuschauen. Da dieses dich aber nicht sah, versuchte man mal
irgend in eine Richtung zu blicken und zu sprechen, was aber irgendwie
auch doof war! *g* Vor allem, weil es in diesem Raum doch ziemlich laut
zu und her ging. Und obwohl nicht geraucht wurde brannten auch irgend
wann mal die Augen. Es war eigentlich kein richtiges Brennen, sondern
irgend so ein Reiz halt.

Das Essen erschien. Janka meinte noch zu den beiden Fischessern, dass
der Teller sehr heiss sei. Yvi: "Wie soll ich dann das Essen finden,
wenn ich nicht mal nach dem Teller tasten kann?" Ich hatte da viel
weniger Probleme, denn ich bestellte ja schliesslich auch Fleisch! Meine
Finger tasteten sich also zu dem Teller durch: Bingo! Gefunden! Dann
versuchte ich mit der Gabel zu ertasten, wo denn das Schnitzel und die
Nudeln so ungefähr darauf lagen: Bingo! Gefunden! Dann ging es los:

Mit der Gabel am Rand des Schnitzels eingesteckt, mit dem Messer
irgendwie nach der Gabel geschnitte, bis ich durch war, die Gabel in den
Mund geführt: Sch**ss*! Nichts auf der Gabel. Na gut, mit dem Finger
nach etwas abgeschnittenem Fleisch auf dem Teller gesucht, bemerkt, dass
anscheinend noch nicht alles gelöst war, nochmals geschnitten, die Gabel
in den Mund geführt und endlich war da auch ein Stück Fleisch drin! Ich
musste also nicht verhungern! Mit den Nudeln ging da alles sehr viel
einfacher. Da mir ja niemand zusehen konnte, einfach eine Gabel füllen,
zum Mund führen und dann halt nicht ganz so anständig reinschlürfen. Bei
dem Lärmpegel hörte das ja auch keiner! Thomas und Yvi hatten es da mit
dem Fisch bedeutend einfacher, plötzlich riefen sie nämlich, ihr Teller
sei leer. Thomas meinte siogar: "Kann ich noch einen Nachschlag haben?"

Er bestellte sich dann wenigstens noch ein zweites Getränk. Das
Einschenken war auch noch lustig. Flasche suchen, Glas suchen,
Flaschenhals an das Glas legen und einschenken. Aber wann soll man
aufhören? (Ein kleiner Tip: Irgendeinen "überflüssigen" Finger in das
Glas stecken, bis die Flüssigkeit den Finger erreicht, womit man weiss,
mit einschenken aufhören zu können!) Da Baba mittlerweile auch fertig
gegessen hatte, konzentrierten sich von da an alle drei auf mich und
meinen Kampf mit dem Fleisch! :-(  Die wollten mir sogar immer wieder in
den Teller fassen, um zu sehen, wie das Schlachtfeld da drauf aussah!

Auch ich hatte irgandwann mal genug von diesem Kampf, die Nudeln waren
alle und Hunger hatte ich auch keinen mehr. komischerweise entschlossen
sich alle vier, das Dessert nicht in diesem Restaurant einzunehmen,
sondern dies irgendwo anders, mit etwas Licht zu tun. So riefen wir
wieder einmal "Janka", sie kam und führte uns wieder Polonaise mässig in
den Vorraum, wo wir uns an das Licht gewöhnen konnten, bevor wir wieder
in die grelle Welt hinaus gingen.

Da dies bestimmt nicht alles an Erfahrungen in diesem Raum war, nehme
ich mal stark an, dass sich der Thomas auch noch äussern wird dazu .....

Auf alle Fälle war es eine sehr interessante Erfahrung, die ich nicht
missen möchte!

[1] 
[2] 

Sponsored by: Mano
Datum: 02.05.2002

Rubrik: RL-Treffen
Die Verabschiedung von Flospi
Die Bilder vom Treffen am 28.08.06
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